In der Klasse 5 wurde ein Mobbing-Präventionstraining durchgeführt. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für das Thema Mobbing zu sensibilisieren und gemeinsam Möglichkeiten für einen respektvollen Umgang miteinander zu entwickeln.
Zu Beginn wurde besprochen, was Mobbing bedeutet und worin der Unterschied zwischen einem normalen Streit und Mobbing liegt. Anschließend wurden die verschiedenen Rollen betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der Opferrolle auseinander und besprachen, welche Gefühle und Folgen Mobbing für Betroffene haben kann. Ebenso wurde die Täterrolle thematisiert und darüber gesprochen, welche Verantwortung man für das eigene Verhalten trägt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rolle der Zuschauer und Mitläufer. Die Klasse erarbeitete, dass auch Außenstehende etwas gegen Mobbing unternehmen können, beispielsweise indem sie die betroffene Person unterstützen, nicht mitmachen und eine Lehrkraft oder andere Vertrauensperson informieren.
Zum Abschluss wurden verschiedene Lösungsstrategien gesammelt. Dabei wurde besonders hervorgehoben, dass Mobbing nicht ignoriert werden sollte und Betroffene sich Hilfe holen können. Das Training sollte den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie wichtig gegenseitiger Respekt, Empathie und ein verantwortungsbewusstes Verhalten für ein gutes Klassenklima sind.