Ruanda in Zeiten von Corona

2020-05-20T18:11:17+00:00Mittwoch, 20 Mai 2020|Aktuelles, Ruanda-AG|

Die GRS+ Treis-Karden hilft Ruanda in Krise

Die Konrad-Adenauer RS+ hilft ihrem Partnerland, sowie ihren Partnerschulen auch in Zeiten wie diesen. Zum besseren Wohlergehen des Landes hat sich die Leitung der AG dazu entschieden, sich an einem sogenannten „Ruanda-Fonds“ mit einer Spende von 400€ zu beteiligen.

Das Ziel dieses Fonds und der damit verbunden Projektarbeit, ist es eine unmittelbare, zeitlich begrenzte Unterstützung für Menschen in dieser akuten Notlage zu erschaffen. Ebenso wird bei diesem „Fonds“ mit den ruandischen Behörden, den Kirchen und befreundeten Organisationen auf lokaler Ebene zusammengearbeitet, um möglichst wirksam zu helfen. In Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein RLP-Ruanda hat sich die AG-Leitung dazu entschieden 400€ an das Land bzw. die Hilfsprojekte zu überweisen. Denn mit dieser Spende helfen wir als AG dem Land Ruanda, aber auch unseren Partnerschulen GS Muku 2 und EP Rusave. Aufgrund der momentan kritischen Situation in der sich auch unser Partnerland befindet, wird es für sehr viele ruandische Familien, durch den Wegfall von Verdienstmöglichkeiten schwer die kommenden Schulgebühren ihrer Kinder aufzubringen.

Die ruandische Regierung hat am 18. Mai beschlossen, dass alle Bildungseinrichtungen weiterhin bis Ende September geschlossen bleiben. Dies trifft private Träger besonders hart, da dort alle Angestellten entlassen werden mussten. Öffentlich Angestellte erhalten zwischen 40% und 60% ihres Gehaltes.

Die wirtschaftliche Situation vieler Menschen und Familien in Ruanda wird momentan außerdem durch sehr starke Regenfälle, die zu erheblichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Verwüstungen geführt haben, zusätzlich verschärft.

Die Zahlen der Corona-Erkrankten steigen – jedoch steigen sie sehr langsam. Bis heute gibt es noch keine an dem Covid-19 Virus erkrankten Patienten, die verstarben. Die Ausgangsperre, die vorlag, wurde mittlerweile auch gelockert. (Sie gilt nur noch von 21:00 bis 5:00 Uhr). Hotels und Restaurants dürfen in Ruanda nun geöffnet sein und sportliche Aktivitäten sind im Freien ebenfalls erlaubt. Sollten Hotelgäste vor Ort sein, dürfen diese nicht von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr aufgrund der Ausgangssperre bedient werden. In Ruanda gilt ebenso eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Weitere Infos folgen.

Conner Schiefer, 8b

AG-Sprecher