Utz, der Unglücksritter besuchte die Treis-Kardener Grundschüler

2020-02-13T17:23:16+00:00Donnerstag, 13 Februar 2020|Aktuelles, Grundschule|

Gemeinsam mit Utz, dem Unglücksritter begaben sich die Grundschüler der Konrad-Adenauer-Schule und die Vorschulkinder auf einen kleinen Ausflug ins Mittelalter, in die Zeit der starken, mutigen Ritter, die in prunkvollen Burgen wohnten, an festlichen Tafeln speisten, Drachen besiegten, Prinzessinnen befreiten und aus jedem Kampf siegreich hervorgingen.

Utz war anders: Ein kleiner armer Ritter in einer viel zu großen Rüstung, der nichts besaß außer seiner Hängematte und seinem treuen Pferd Rosswitha. Eines Tages beschließt er in die Welt zu ziehen, um vielleicht doch irgendwo ein wenig Glück zu finden. Aber das Pech scheint ihm an den Füßen zu kleben. Selbst als er es schafft einen prächtigen Goldschatz zu finden, währt seine Freude nur kurz, denn damals waren die Wälder voll mit gefährlichen Raubrittern und gefräßigen Drachen. Und obwohl für Utz alles schiefgeht, stürzt er sich immer wieder, trotzig und unbeirrbar, in das nächste Abenteuer – in das nächste Unglück.

Wie er trotzdem alles erreicht, wovon er geträumt hat und wie er lernt, dass das Glück manchmal ganz anders aussieht, als man es erwartet, davon handelt diese Geschichte.

Der Künstler Matthias Träger von Tearticolo spielte hier nicht nur mit Marionetten, sondern auch mit allerhand Küchengeräten. Da werden Teesiebe und Kuchengabeln zu Riesenmücken, Trichter zu Fanfaren und eine Kartoffelpresse zum gefährlichen Drachen Güldenzahn.
Auch der alte Nähmaschinentisch hat es in sich. Er knarzt und ächzt wenn sich die Rückwände als Burgtor öffnen, sich zum Schlossturm ausklappen oder wenn Utz und Rosswitha klappernd im mechanischen Hufschlagtakt zu reiten beginnen. Live untermalt wird das Ganze mit den unterschiedlichsten Instrumenten, wie Kazoo, Mundharmonika, Schellen, Rasseln, Lockpfeifen, Kastagnetten und einem Dudelsack.

Die kleinen Zuschauer waren fasziniert von dieser spannenden Zeitreise und durften hinterher sogar einige der Figuren selbst einmal laufen und fliegen lassen.