Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

„Moses und der Schatten des 11. September“

Die schlimmen Ereignisse des 11. September 2001 sind Hintergrund eines Jugendromans, den Autor Christoph Kloft  in der Konrad-Adenauer-Schule vor Neunt- und Zehnklässler vorlas. Organisiert von der Fachschaft Deutsch waren die drei Klassen im Rahmen des Deutschunterrichtes mit „Moses und der Schatten des 11. September“ konfrontiert worden. Mit seinem neuesten Roman gelang es ihm, auch in Treis die Jugendlichen in seinen Bann zu ziehen. Eingeleitet mit einem eigens für die Autorenlesung inszenierten Film schuf der 49-Jährige eine gespannte Atmosphäre bei den Jugendlichen. Unterstützt durch seinen Sohn, der ihm einige Ideen zum neuen Roman lieferte, dreht sich alles in der Geschichte um den 13-jährigen Moses, der auf der Suche nach seinem Vater ist. Bei seiner Recherche auf dem Dachboden findet er alte Briefe und Fotos und entschließt sich, zusammen mit seinem Freund Michel einen Freund seines Vaters in Hannover zu besuchen. Dort erfährt der Junge, dass sein Vater, den er bisher nicht kennt, Araber ist und in Amerika in großen Problemen steckt. Weil er am 11. September 2001 zufällig im World Trade Center auf Jobsuche war, verhaftet ihn die Polizei, da man ihn für einen Attentäter hält. Verzweifelt suchen die zwei Jungen nach einer Lösung. Als sie zufällig hören, dass der amerikanische Präsident Barak Obama zu Gast in Berlin ist, steht ihr Entschluss fest, denn nur der Präsident kann dem in Guantanamo einsitzenden Vater helfen…

Christoph Kloft und seine Co-Autorin Christiane Fuckert boten am Ende der Lesung in der Konrad-Adenauer-Schule natürlich den jungen Leuten Zeit, um Fragen zu stellen. „Wie lange haben Sie an dem über 300 Seiten starken Werk geschrieben? Was verdienen Sie an so einem Buch? Oder: Wie wird man eigentlich Schriftsteller?“ – Die Palette der Fragen war weitreichend und wurde offen beantwortet. Kein Wunder, dass am Schluss der Veranstaltung kräftig applaudiert und die Gäste mit je einer Flasche Moselsekt beschenkt, zurück in die Nähe von Westerburg fuhren.