Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

Schulbusbegleiter werden ausgebildet_00Am 04. Februar 2014 und 05. Februar 2014 trafen sich die Schulbusbegleiter und die, die es werden wollten, in der Mediothek, um die Ausbildung zum Schulbusbegleiter zu absolvieren. Die Leiterinen waren Frau Schäfer von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Frau Mohr als verantwortliche Lehrkraft für die Schulbusbegleiter.

Es waren viele neue Schüler dabei, die diese Ausbildung noch nicht kannten, weshalb es Zeit für eine „neue Ausbildung“ wurde. Jedoch waren auch Schüler dabei, die schon länger Schulbusbegleiter sind und die Ausbildung wiederholten.

Neben den Verhaltensregeln im Bus, den Sicherheitseinrichtungen und dem Verhalten im Notfall, lernten die Teilnehmer, wie man als gutes Team zusammenarbeitet. Ein Schulbusbegleiterteam besteht meist aus zwei bis vier Personen.

Um zu lernen, wie man als gutes Team funktioniert, spielten die Teilnehmer viele Teamspiele zusammen, wie z.B. das „Minenspiel“. In diesem Spiel wurden viele kleine Matten zu einem großen Rechteck ausgelegt. Dann musste jeder abwechselnd nach vorne gehen und den Weg bis zur anderen Seite finden. Trat man auf eine falsche Matte (also die Mine), musste man wieder zurückgehen und der nächste war dran. Dabei halfen die anderen und zeigten den Weg. Frau Schäfer lobte den Zusammenhalt der Schulbusbegleiter sehr.

Außerdem besprachen wir, wie man richtig mit den Schulkindern kommuniziert, z.B. dass man laut und höflich sprechen soll und das Wort „Bitte“ verwendet.

Am 05. Februar besprachen wir dann das Thema „Gerüchte“. Erst unternahmen alle Schulbusbegleiter einen Versuch: Ein Teilnehmer bekam einen Text von einem Vorfall, den er vorlesen musste. Sechs Kinder warteten vor der Tür, ein Kind betrat den Raum und setzte sich neben den Vorleser. Dann musste es dem Text zuhören. Das nächste Kind wurde reingebeten und das vorherige Kind musste diesem den Vorfall erzählen. Bei jeder erneuten Erzählung traten immer mehr Veränderungen auf und am Ende kam eine ganz andere Geschichte heraus. Frau Schäfer erklärte ihnen, dass so die Gerüchte entstehen und dass die Schulbusbegleiter immer nur das erzählen sollen, was sie selbst gesehen und nicht das, was sie von anderen gehört haben.

Am Ende bat uns Frau Schäfer um ein Feedback. Alle fanden die Ausbildung zum Schulbusbegleiter sehr lehrreich und informativ.