Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

RWE zeigte Schülern aus Treis-Karden und Kaisersesch den Braunkohletagebau

Treis-Karden/Kaisersesch. Lernen im Tagebau, stand kürzlich auf dem Lehrplan der Klasse 9a der Realschule plus aus Treis-Karden und der Klasse 9b der Realschule plus  aus Kaisersesch. Statt morgens die Schule zu besuchen, ging es mit dem Bus und in Begleitung der Lehrer Christian Schüller und Markus Freiwald von der Konrad-Adenauer-Schule Treis-Karden sowie Judith Zilliken und Christian Etzkorn von der Realschule Kaisersesch zum Tagebau Garzweiler im Rheinischen Braunkohlerevier. Dort erhielten die Schüler zunächst fachmännisch an einem Modell den Abbau von Braunkohle im Tagebau erklärt. Geführt wurde die Gruppe von einem Mitarbeiter der Betreiberfirma RWE.

Anschließend ging es mit dem Bus rein in den Tagebau, in einen Bereich, den normalerweise nur RWE-Mitarbeiter betreten dürfen. Die Schüler konnten den riesigen Schaufelradbaggern und Absetzern beim Arbeiten zusehen und waren von den gigantischen Dimensionen der Maschinen mehr als erstaunt. Den Weg der Kohle, von ihrem Abbau bis zu Stromgewinnung im Kraftwerk, verfolgten die Neuntklässler mit ihren eigenen Augen. Doch auch die Probleme des Braunkohleabbaus wurden thematisiert. So zeigte man den Klassen anschließend die umgesiedelten Ortschaften Garzweiler und Priesterath. Auch über die Renaturierung der Flächen wurde gesprochen. Unterricht, der den Schülern sicher noch lange durch die vielen gewonnen Eindrücke in Erinnerung bleiben wird.

Insgesamt hatte das Unternehmen RWE 1000 Euro zu diesem Ausflug zur Verfügung gestellt. Dank dieser Geldsumme brauchten die Schüler nichts für den Bus und die Führung zu bezahlen und bekamen auch noch finanzielle Unterstützung für ein Mittagessen. Gekrönt wurde der Ausflug durch einen Stopp in Köln, wo den Schüler noch ausreichend Möglichkeit für einen Einkaufsbummel gegeben wurde.