Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

Petra Schallenberger ist erneut Beste im Ergometer-Rudern – Treis-Kardener Schüler freut es

Erneut ist Petra Schallenberger im amerikanischen Boston bei den Ergometer-Ruderweltmeisterschaften Beste geworden. In 7:22,4 Minuten konnte sie sich über die 2000-Meter-Distanz in der Altersklasse 40 bis 49 Jahre gegen die Amerikanerin Saiya Remmler schließlich durchsetzen.

Die Titelverteidigerin in der Leichtgewichtsklasse wurde jetzt begeistert von ihren Drittklässlern in der Konrad-Adenauer-Schule Treis-Karden gefeiert. Elternschaft, das Kollegium und nicht zuletzt die Grundschüler bereiteten der beliebten Pädagogin einen tollen Empfang. Neben diversen Blumensträußen hatte man im Foyer der Realschule plus auf riesigen Lettern „Herzlichen Glückwunsch Frau Schallenberger!“ gebastelt.

Die fünffache Goldmedaillen-Gewinnerin freute sich sichtlich, als sie nach mehrstündigem Flug über den Atlantik wieder in ihr gewohntes schulisches Umfeld zurückkam.

„Wäre ich in Boston ohne meinen Trainer Peter Berger gewesen, hätte mich meine schärfste Konkurrentin noch am Schluss eingeholt“, erzählt die Koblenzerin. „Sie hat mich am Anfang einfach zu weit wegfahren lassen“

Die 41-Jährige trainiert und rudert für den Koblenzer Ruderclub Rhenania und ist bereits zum neunten Mal bei Weltmeisterschaften dabei. In der ausverkauften Agganis Arena in Boston, wo sonst Eishockey-Spiele ausgetragen werden, sorgten 2300 Starter für eine Teilnehmerrekord.

Ebenfalls erfolgreich war der 18-jährige Polcher Alexander Diedrich, der für die RG Treis-Karden startet. Gleich bei seiner Premiere wurde er Weltmeister. Bei der Jahreshauptversammlung am Wochenende ehrte man den jungen Mann, der von Dagmar Hippert und Dominik Keller erfolgreich trainiert wird, mit Glückwünschen und Geschenken.

Petra Schallenberger, die schon seit 2005 an diesen Weltmeisterschaften teilnimmt, möchte auch beim nächsten Mal wieder mitmischen, denn Ergometer-Rudern ist „wie eine Sucht, der man sich nicht entziehen kann.“ Eisernes Trainieren – etwa zwei Stunden am Tag – und eine Schule mit Kollegen, die einen unterstützen, sind aber wichtige Voraussetzungen für den Erfolg“, weiß die alte und neue Weltmeisterin aus Koblenz.

Als nächstes Ziel hat sie jedoch zunächst noch ihren Start bei der Londoner Traditions-Langstreckenregatta „Head of the River Race“, wo sie auf Einladung einer norddeutschen Achter-Crew hinfährt.