Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

Die Kluft zwischen dem Lebensstandard in Europa und den Entwicklungsländern wächst weiter. Während Jugendliche in Deutschland schon bei 30 Minuten ohne Internet „leiden“, müssen die Gleichaltrigen in Ruanda ganz auf Facebook, YouTube, Google und Co. verzichten.

Wenn man aber die Armut in den afrikanischen Ländern sieht, denkt jeder anders über seine Probleme und den vorhandenen Luxus nach.

Dies haben uns die Besucher Benedikt Oster, Mona Harbich und Matthias Görgen verdeutlicht. Alle drei besuchten uns und erzählten von ihrer Reise nach Ruanda im letzten Oktober. Sie reisten mit der rheinland-pfälzischen Landesdelegation nach Ruanda, weil unser Bundesland Rheinland-Pfalz eine Förderungspartnerschaft mit Ruanda pflegt. Von dort nahmen sie viele Eindrücke und besondere Erfahrungen mit, die sie uns mitteilten. Mona Harbich berichtete uns von Schulen ohne Strom, defekten Fenster und unhygienische Sanitäranlagen. Dies konnte mit vielen Bildern sehr gut dargestellt werden.

Dennoch sahen sie aber auch, dass die Fördergelder und Spenden sicher ankamen und gut genutzt wurden. Sie sprachen mit uns Schülern über unsere beiden Partnerschulen Rusave und Muko 2 in Ruanda. Von diesen Schulen zeigten sie uns ebenfalls viele eindrucksvolle Bilder.

Außerdem besuchte uns auch Jürgen Claßen, der bereits im Jahre 2005 in Ruanda war. So boten sie den Schülern auch einen Vergleich zwischen der aktuellen Situation und der Lage von vor über 7 Jahren.

Des Weiteren ist es für uns von großer Bedeutung diese Partnerschaften aufrecht zu erhalten und die Briefe, die wir von den ruandischen Schülern und Schülerinnen bekommen, weiterhin zu beantworten. Durch diesen Briefverkehr lernen wir ihre Sitten und Kultur ein Stück weit kennen und sie unsere. Außerdem führt dies auch zu mehr Toleranz und Akzeptanz anderen Ländern und Menschen gegenüber.

Durch diesen Besuch wissen wir um die Situation an unseren Partnerschulen  und haben Bestätigung, dass die Gelder und Sachgeschenke sinnvoll und gewissenhaft genutzt wurden. Auch weiterhin werden wir diese Schulen  unterstützen.