Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

Drei verletzte Schüler, eingeschlossen von dichtem Qualm und giftigen Dämpfen, sind im Computerraum der Konrad-Adenauer-Schule in Treis zu bergen. Mehrere Kinder noch auf dem Dach… Das war das Szenario, dem sich die Feuerwehren aus Treis, Karden, Müden und Moselkern am Freitagabend in einer Gemeinschaftsübung stellen mussten.

Unter den kritischen Augen von Bürgermeister Manfred Führ, VG-Wehrleiter Michael Mosig, Peter Kugel, Sachbearbeiter Feuerwehrwesen und einiger Schaulustiger trafen kurz nach dem Alarm um 19.30 Uhr die ersten Floriansjünger mit Blaulicht auf dem Schulgelände ein.

Mit schwerem Atemschutz und entsprechender Ausrüstung gingen die Wehrmänner beherzt, aber routiniert, in den realistisch verqualmten Räumen der Konrad-Adenauer-Schule vor.

Draußen waren mittlerweile diverse Schlauchleitungen von den Nachbarwehren gelegt und sogar aus dem Schwimmbad wurde eine Schlauchverbindung in die „brennende“ Schule verlegt.

Die beiden Feuerwehrärzte Dr. Theo Kastor und Dr. Karsten Stöber waren zusammen mit den DRK-Einsatzfahrzeugen ebenso zur Stelle wie Beate Liesenfeld von der Schulleitung, die interessiert die Übung verfolgte. Sogar ein Feuerwehr-Einsatzfahrzeug aus den Niederlanden mit der Aufschrift „Brandweer“, begutachtete aufmerksam das Tun der deutschen Kollegen.

Professionell arbeiteten die rund 80 Feuerwehrleute aus der Moselregion und innerhalb kurzer Zeit waren alle Schüler, die sich als Statisten zur Verfügung gestellt hatten, in Sicherheit gebracht und somit „gerettet“.