Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

Jörg Schmitt-Kilian zu Besuch an der Realschule plus

Gewalt an Schulen ist in ganz Deutschland ein Thema und äußert sich in vielen Formen, sei es körperlich, seelisch etc. Von Ausgrenzung bis zu Handgreiflichkeiten – dass es unter jungen Menschen auch mal zu Auseinandersetzungen kommt, ist keine Seltenheit. Gewalt hat mit dem Einzug der neuen Medien auch neue Formen angenommen. Man denke nur an Cyber-Mobbing oder „Happy Slapping“ – jemand wird geschlagen und diese Tat wird mit dem Handy gefilmt und sogar im Internet veröffentlicht. Um solche Gewalttaten zu vermeiden und von der Bildfläche verschwinden zu lassen, ist es besonders wichtig, junge Menschen für diese Thematik zu sensibilisieren.

Jörg Schmitt-Kilian, der bereits als Drogenfahnder tätig war, griff diese Woche das Thema „Gewalt und Mobbing“ intensiv in den Klassen 9a, 9b und 10 auf. Bereits im Vorfeld haben sich die Schüler in den Fächern Deutsch, Gesellschaftslehre, Ethik, Religion und Kunst tiefgründig mit den Themen „Sucht und Gewalt“ auseinandergesetzt und waren dementsprechend gut vorbereitet. Auf dem Programm standen Fragen, wie: „Warum wird gemobbt?“, „Wie fühlt sich das Mobbing-Opfer?“ etc. Ziel der Gewaltprävention sei es, „dem Mobber die Bühne unter den Füßen wegzuziehen und den Fans das Handwerk zu legen „, meinte der Kriminalhauptkommissar. Aufgeschlossen, aber auch nachdenklich diskutierten die Jugendlichen mit Schmitt-Kilian und steuerten ihre IMPULSE zur Gewaltprävention an Schulen bei. Zum Ende hin hatten die Schüler ebenso die Möglichkeit, ganz persönliche Fragen an Jörg Schmitt-Kilian zu stellen.

Im nächsten Schuljahr wird der ehemalige Drogenfahnder weitere Klassen der Realschule plus besuchen. Außerdem ist ein Abend geplant, an dem die Eltern die Ergebnisse der Projektarbeit mit Jörg Schmitt-Kilian besprechen und hinterfragen können.

 Sehen Sie hier einige Ergebnisse der Projektarbeit der Klasse 9b zur Thematik „Gewalt vermeiden“:

Plakat zum Projekt "Gewalt vermeiden"