Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

Tattoos und Piercings sind voll im Trend. Viele Jugendliche in Deutschland haben bereits ein Tattoo oder Piercing. Tendenz steigend. In einem offenen Gespräch informierten Frau Höhnen-Hein und Frau Junglas vom Gesundheitsamt Cochem die Schüler der Klassen 8a und 8b zum diesem Thema.

Da beim Piercen und Tätowieren Blut fließt, muss wie bei jedem operativen Eingriff steril gearbeitet werden. Sonst können Entzündungen oder Krankheiten wie Hepatits und HIV die Folge sein. Erstaunt waren viele Schüler, dass es sich bei der Tätowierfarbe oft um Autolackfarbe handelt.

Auf Risiken und Gefahren wurde anhand vieler Bilder hingewiesen. Verringern lassen sich diese durch das Beachten einer Checkliste:

  • Ist der Behandlungsraum vom übrigen Studio getrennt?
  • Ist der Behandlungsraum sauber und gepflegt?
  • Werden Handschuhe und sterile Geräte benutzt?
  • Wird man über Risiken aufgeklärt?
  • Gibt es Informationen über die Zusammensetzung der Farben?
  • Wird nickelfreier und hochwertiger Schmuck benutzt?
  • Ist die Preisliste gut sichtbar?

Was viele Jugendliche nicht bedenken: Lässt sich mein späterer Beruf mit Piercing und Tattoo vereinbaren? In einigen Berufen (z.B. bei Polizei, Bank, in Pflegeberufen) sind sichtbare Piercings oder Tattoos nicht erlaubt!

Das spätere Entfernen des Tattoos ist schmezhaft und langwierig und Behandlungskosten sind meist selbst zu tragen.

Wenn Körperschmuck – dann mit Bedacht