Konrad-Adenauer-Schule

Treis-Karden

Ich war 23 Minuten tot

Christine Stein berichtete den Schülerinnen und Schülern der Klassen 8a und 8b im Ethik- und Religionsunterricht über ihre Nahtoderfahrung

Am 22.04.2000 verunglückte Christine Stein schwer. Auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle fiel ein Lkw auf den Kombi ihrer Mutter, mit dem sie auf dem Weg zur Arbeit war. Die damals 18-jährige erlitt schwerste Verletzungen.  Die Hauptschlagader und die Milz waren gerissen. Auch Quetschungen von Lunge und Gehirn, Blutungen im Brustkorb, Gehirnblutungen, Rippenbrüche, Becken-, Schlüsselbein- und Gesichtsknochenbrüche blieben ihr nicht erspart. Nach mehreren überstandenen Operationen riss die Aorta der jungen Frau zum dritten Mal.

Christine Stein

Im Krankenhaus verloren die Ärzte sie schließlich und Christine Steins Reise begann. Sehr bewegend und intensiv ging sie auf alle Fragen der Schüler ein. So beschrieb sie diese transzendentale Erfahrung – die 23 Minuten in einer anderen Welt, ihren Aufenthalt im Krankenhaus und ihr Leben nach dem Unfall. Sie berichtete davon, dass sie unter der Decke schwebte und auf sich herunter sah. Dann blendete sie ein Licht  und sie wurde von einer wohltuenden Wärme umfasst. Und sie sah ihre Großeltern, die sie herzlich empfingen. Christine konnte sich allerdings vor dem schweren Unfall nicht an ihre Großeltern erinnern, denn sie war zu jung gewesen.  Die Schüler fragten beispielsweise, ob sie bekannte Leute getroffen hat und sie antwortete wie folgt: „Ja. Sie waren alle da und sie sahen gesund aus.“

Sehr bewegt waren die Schüler davon, dass sie diese Erfahrung heute als Bereicherung sieht und mit viel Lebensmut und Lebensfreude ins Leben zurück kehrte. Christine Stein hat den Schülern gezeigt, dass sie jeden Tag als etwas Besonderes und Kostbares ansehen sollen.